Login

Archiv

Zugübung Zug1

Zugübung Löschzug 1

„Eingeklemmte Kinder unter Baumstamm“ lautete das Einsatzstichwort am vergangenem Mittwoch für den Löschzug 1 der Feuerwehr Rüthen. Die ersten Einsatzkräfte fanden im Gewerbegebiet Lindental einen Grundstückseigentümer vor, der von eingeklemmten Kindern und seiner zusätzlich verqualmten Produktionshalle für Brennholz berichtete. Des weiteren seien in seiner Halle auch noch bis zu drei Personen vermisst. Mit Atemschutz ausgerüstet machten sich zwei Trupps auf den Weg in die Produktionshalle, um die Vermissten zu retten. Parallel dazu wurden die beiden von Baumstämmen eingeklemmten Kinder gerettet. Um an eins der Kinder zu gelangen, welches in ca. 2 Meter Höhe lag, mussten  die Einsatzkräfte eine LKW-Rettungsplattform aufbauen.

Erst danach konnte das Kind mit  Hilfe der hydraulischen Rettungsgeräte befreit werden. In der Zwischenzeit haben die Trupps  unter Atemschutz die vermissten Personen in der Produktionshalle aufgefunden und an das   DRK Rüthen zur medizinischen Betreuung übergeben. Um genügend Löschwasser für die  Brandbekämpfung an der Einsatzstelle zu haben, wurde weiterhin eine Wasserversorgung zu einem Hydranten aufgebaut. An dieser Übung nahmen 33 Kräfte des Löschzuges Rüthen und 6 Kräfte des DRK Rüthen.

 

Zugübung Zug 3

Zugübung Zug 3

Kallenhardt. Schillerndes Blaulicht, laut tönende Sirenen und ein Großaufgebot der Feuerwehr im Kallenhardter Ortskern, drei Löschfahrzeuge und eine Drehleiter sind im Einsatz. Aus dem Obergeschoss vom Romantik Hotel Knippschild strömen dichte Rauchwolken, ein PKW ist gegen die Hauswand gerast, im Fahrzeug befinden sich schwer verletzte Personen, ein Passant wurde unter dem Auto eingeklemmt.  Doch glücklicherweise handelte es sich bei diesem Szenario am frühen Samstagnachmittag nicht um den Ernstfall, sondern um eine Inszenierung: Die Dorfbewohner und Mitarbeiter des Hotels sind eingeweiht und der Qualm wurde mithilfe einer Nebelmaschine erzeugt.

Der Löschzug drei von Meiste, Kneblinghausen und Kallenhardt probte bei seiner diesjährigen Jahresübung für den bitteren Ernstfall „Das Hotel ist ein tückisches Gebäude, es ist sehr verwinkelt und bietet sich daher für unsere Übung optimal an“, erklärte Zugführer Rolf Langer, der die Wehrübung am Samstag koordinierte. „Heute liegt das Augenmerk auf der Menschenrettung nach einem Verkehrsunfall“. Und dieser Verkehrsunfall hatte es in sich: Gegen 14 Uhr verlor ein PKW auf der Hauptstraße die Kontrolle und prallte mit voller Wucht gegen die Hauswand des Hotels. Lichterlohe Flammen schossen aus dem Motorraum des Wagens, die schnell auf die Hauswand übergingen und zu einer starken Rauchentwicklung im Hotelinneren führten. Doch die nur wenige Meter entfernte Feuerwehr des dritten Löschzuges war  innerhalb kürzester Zeit an der Unfallstelle und wusste genau, was zutun ist. Eine Bereitstellungsplane mit allem, was zur technischen Rettung benötigt wird, wurde aufgeschlagen. Währenddessen kümmerten sich die ersten Wehrmänner bereits um die verletzten Personen, die sich noch im PKW befinden.

Aufgrund des starken Aufpralls hatte sich dieser so verzogen, dass die Insassen zunächst freigeschnitten werden mussten. Schnell wurde klar: Nun zählt jede Sekunde, denn die zwei Männer im Wagen sind schwer verletzt und haben Platzwunden am Kopf, die stark bluten. Ein Feuerwehrmann schnitt die hintere Scheibe ein und bannte sich einen Weg in das Auto, um die Personen zunächst zu beruhigen. Währenddessen wurde bereits die Fahrertür mit großem Gerät abgeklemmt, was sich jedoch aufgrund der starken Beschädigung des PKWs als sehr mühsam erwies. Doch die verletzten Personen im Auto waren nicht die einzigen Menschen, die in Gefahr waren. Nach einem Gespräch mit dem Hoteleigentümer wurde schnell klar, dass sich noch weitere Menschen in dem inzwischen verqualmten Gebäude befinden. Zwei Wehrmänner unter Atemschutzmaske stürmten in das Treppenhaus mit einer Trage, damit die Verletzten schnellstmöglich geborgen werden konnten.

Doch die Rettung gestaltete sich sogar noch schwieriger als zunächst vermutet: Der dichte Qualm, der inzwischen schon bis ins Untergeschoss gezogen war, erschwerte die Sicht im Gebäude enorm. Mühsam kämpften sich die Feuerwehrmänner durch den Qualm, bis sie die bewusstlose Person schließlich aus einem Hotelzimmer bergen konnten.  Ein weiterer Gast war noch ansprechbar und konnte mit der Drehleiter durch die Fenster gerettet werden. Währenddessen war bereits ein weiteres Fahrzeug eingetroffen und stellte eine Löschwasserversorgung sicher, um den Brand an der Fassade unter Kontrolle zu bringen. „In einer nun folgenden Diskussionsrunde gilt es, die Eindrücke der diesjährigen Übung noch einmal zu reflektieren und gemeinsam zu überlegen, was in Zukunft noch besser gemacht werden kann“, erklärte Zugührer Rolf Langer im Hinblick auf die Ziele der Übung. Doch eines steht bereits jetzt außer Frage: Die Wehrmänner des Löschzuges drei agieren stets höchst professionell und schnell, sodass sich die Bürger auch in einem Ernstfall keinerlei Sorgen um ihre Sicherheit machen müssen.

Quelle: Westfalenpost, Rilana Teipel

 

Führungskräftefortbildung

Führungskräftefortbildung

Am Samstag, den 18.03.2017 veranstaltete die Feuerwehr Rüthen ihren zweiten Tag der Führungskräfte-Fortbildung im Feuerwehrhaus in Rüthen. Nachdem der Tag im Jahr 2016 eingeführt und erfolgreich angenommen wurde, stand die Fortbildung auch im Jahr 2017 auf dem Terminplan der Kameraden. 

Nach einer kurzen Begrüßung der 25 anwesenden Kameradinnen und Kameraden durch den Wehrführer Philipp Büngeler stand das Thema „Technische Hilfe bei Verkehrsunfällen“ im Fokus der Ausbildung. Die Feuerwehr Rüthen wurde in den letzten Jahren regelmäßig zu schweren Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen alarmiert, besonders in diesen Einsatzszenarien ist eine aktuelle Ausbildung sehr wichtig.

Zusammen mit zwei Kameraden von WEBER Rescue wurden die Grundlagen der patientengerechten Unfallrettung in Verbindung mit einsatztaktischen Möglichkeiten theoretisch und praktisch geschult. Im Laufe des Morgens stand zunächst die Theorie auf dem Lehrplan. Die Kameradinnen und Kameraden frischten ihr Wissen bezüglich der Standard Einsatzregeln, Erstöffnung des Fahrzeuges, Versorgungsöffnung und Befreiungsöffnung auf.

Am Nachmittag wurden die erlernten theoretischen Grundlagen in einer Stationsarbeit an drei unterschiedlichen Stationen praktisch umgesetzt. Besonders die Vorgehensweise bei der patientengerechten Unfallrettung stand im Fokus dieser Ausbildung.

Seilwindenschulung

Schulung für den Einsatz von Seilwinden

Unfall, Fahrzeug am Hang, droht abzustürzen. Im Einsatz muss alles schnell gehen. Doch gerade der Einsatz der Seilwinde wird bei vielen Feuerwehrenzu selten geübt, der richtige und schnelle Einsatz der Seilwinde kann jedoch Leben retten. Doch unerfahrene Einsatzkräfte sind bei einem Einsatz mit Seilwinden einem hohen Risiko ausgesetzt. Fehler beim Anschlagen, beim Sichern des Seilwinden Fahrzeuges oder während des Ziehens können schwere Verletzungen hervorrufen. Wer mit der Seilwinde richtig arbeiten will, muss  nach einer ausführlichen Einweisung regelmäßig üben.

Aus diesem Grund nahmen 20 Kameraden und Kameradinnen der Feuerwehr Rüthen am vergangenen Samstag an einer Seilwindenschulung in Rüthen teil. Begleitet von der Firma RSS Brandschutz erlernten die Kameraden im Laufe des Vormittags die theoretischen Grundlagen. Nach der Mittagspause wurden die erlernten Techniken in der Praxis geübt.  

 

Feuerwehrensache

Landesweite Mitgliederkampagne startet durch: Für mich. Für alle.

Wuppertal (ots) - Rund 130.000 ehrenamtliche Feuerwehrmitglieder engagieren sich in den 396 Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen. Trotz des urbanen Umfelds in Deutschlands bevölkerungsreichsten Bundeslands wird 85 % der Feuerwehrarbeit in NRW ehrenamtlich geleistet. Eine große, landesweite Mitgliederwerbekampagne soll das besondere Ehrenamt nun zukunftssicher machen. Facebook_Post-Ads_Jugendlicher.jpg

"Viele Leute denken immer, wir seien Berufsfeuerwehrleute", schildert Feuerwehr-Pressesprecher Nils Vollmar. "Dass wir hier rein ehrenamtlich arbeiten, ist kaum jemandem bekannt. Einerseits freuen wir uns darüber, denn wir genießen eine sehr hohe Wertschätzung bei den Bürgern. Andererseits entsteht hierdurch die ständige Herausforderung, neue Interessenten zu werben, die sich in ihrer Freizeit engagieren." 

Am Freitag, den 3. Februar 2017 starteten Vertreter des NRW-Innenministeriums und des nordrhein-westfälischen Feuerwehrverbandes eine landesweite Kampagne zur Nachwuchsgewinnung in den Freiwilligen Feuerwehren. "Gemeinsam geben wir alles. Damit andere nicht alles verlieren" ist in großen Lettern zu lesen, darunter "FREIWILLIGE FEUERWEHR. Für mich. Für alle." Eine solch groß angelegte Kampagne für das Feuerwehr-Ehrenamt hat es bis dato in NRW noch nie gegeben. 

Der Vorsitzende des Verbandes der Feuerwehren in NRW e. V., Dr. Jan Heinisch, engagiert sich selbst seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Feuerwehr. "Die Großplakatwände sind nur ein sichtbarer Teil unserer Kampagne. Die Besonderheit ist, dass wir mit dem Projekt FeuerwEhrensache professionelle Coachings für die NRW-Feuerwehren anbieten. Jede Feuerwehr wird so angeleitet, selbst professionell Mitglieder zu werben." Facebook_Post-Ads_Arbeitgeberin.jpg

"Unsere Kampagne richtet sich auch nach innen - an die Feuerwehrfrauen und -männer selbst. Wir möchten die Feuerwehrmitglieder zu Botschafterinnen und Botschaftern für dieses besondere Ehrenamt machen.", ergänzt Cornelia de la Chevallerie, Abteilungsleiterin Gefahrenabwehr im Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW. "Dafür stellen wir ihnen Werbematerial auf einer Online-Plattform zur Verfügung, das sie gezielt für ihre Feuerwehr anpassen können." 

Die Heiligenhauser Feuerwehr ist mit ihrer Struktur kein Einzelfall. Rund 130.000 Feuerwehrmitglieder engagieren sich in NRW ehrenamtlich in den Feuerwehren. 85 % der gesamten Feuerwehrarbeit in NRW wird ehrenamtlich geleistet. "Anhand dieser Zahlen sieht man, dass das Ehrenamt in der Feuerwehr nicht wegzudenken ist.", erläutert Projektleiterin Heike Vehling. "Die Freiwillige Feuerwehr ist ein zentraler Teil der Gefahrenabwehr in NRW." 

"Wir werden in den nächsten Tagen und Wochen verstärkt und mit der Unterstützung der Kampagne für unser Ehrenamt werben. Natürlich auch mit Hilfe der sozialen Medien, wo der Großteil unserer Zielgruppe vernetzt ist. Dies machen wir in Heiligenhaus bereits seit 2013 sehr erfolgreich - einige Kameradinnen und Kameraden sind erst durch Facebook auf uns aufmerksam geworden.", so Feuerwehr-Sprecher Nils Vollmar.

Quelle: Presseportal

Facebook_Post-Ads_Dach.jpg