Login

Archiv

Rauchmeldertag

Rauchmeldertag

Heute ist nicht nur Freitag der 13., sondern auch Rauchmeldertag.
Schon 2-3 Atemzüge reichen aus, um im Schlaf vom giftigen Brandrauch bewusstlos zu werden. Rauchmelder können Leben retten.Habt ihr auch einen Lebensretter installiert?

www.rauchmelder-lebensretter.de

Brandschutzbedarfsplan

Projektgruppe „Brandschutzbedarfsplanung“ wurde gegründet

Wie wird die Freiwillige Feuerwehr Rüthen 2021 aussehen? Wie viel Feuerwehr braucht unsere Stadt? Ist die Feuerwehr ausreichend ausgestattet? Stehen genügend Einsatzkräfte zur Verfügung? Dies sind alles Fragen mit dem sich die neu gegründete Projektgruppe „Brandschutzbedarfsplanung“ auseinandersetzt.

Die Freiwillige Feuerwehr Rüthen rückte im Jahr 2015 zu insgesamt 178 Einsätzen aus. Um bei all diesen Einsätzen eine leistungsfähige Feuerwehr mit genügend Einsatzfahrzeugen, Einsatzmaterial und Einsatzpersonal zu stellen, treffen sich die Vertreter aus Politik, Verwaltung und Feuerwehr regelmäßig um an einem Konzept für Brandschutzbedarfsplanung der Freiwilligen Feuerwehr Rüthen zu arbeiten. „Alle Entscheidungsträger werden bei diesem Treffen direkt beteiligt und mit einbezogen!“ sagt Wehrleiter Philipp Büngeler.

Des Weiteren ermittelt die Verwaltung der Stadt Rüthen besondere Gefahrenschwerpunkte im Stadtgebiet und führt eine daraus resultierende Risikoanalyse durch. Städte und Gemeinden haben nach dem Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) die Pflicht einen Brandschutzbedarfsplan inkl. Risikoanalyse zu erstellen. Der erstellte Brandschutzbedarfsplan wird dann später von der Aufsichtsbehörde genehmigt und von der Stadtvertretung verabschiedet.

Die Feuerwehr soll bei Einsätzen, bei denen die Wehr hoheitliche Aufgaben nach dem BHKG wahrnimmt, eine so genannte Hilfsfrist einhalten. Diese Frist gilt für Einsätze im Rahmen der Bekämpfung von Schadenfeuern, der Hilfeleistung bei Unglücksfällen sowie der Hilfeleistung bei öffentlichen Notständen.

Die Hilfsfrist bedeutet, dass die Feuerwehr bei 90 % dieser Einsätze in 8 Minuten nach der Alarmierung mit einer Funktionsstärke von 10 Einsatzkräften vor Ort sein soll. Nach weiteren 5 Minuten müssen es dann 16 Einsatzkräfte sein. 

Bild_Projektgruppe_BSB_Planung.JPG

Bildunterschrift: Mitglieder der Projektgruppe „Brandschutzbedarfsplanung“; Personen von links: Antonius Kirse (BG), Harald Romstadt (Leiter Ordnungsamt), Johannes Erling (SPD), Thorsten Rose (Wehrleitung), Bernd Kellermann (SPD), Antonius Krane (CDU), Philipp Büngeler (Wehrleitung), Richard Sellerberg (FDP), Andreas Rüther (Ordnungsamt), Dirk Schrewe (Wehrleitung), Hubert Betten (Beigeordneter)

Ausflug Jugendfeuerwehr

Ausflug Jugendfeuerwehr

Einmal durch das gesamte Rettungszentrum des Kreises ging es am Samstagnachmittag für unsere Jugendfeuerwehr. Das Rettungszentrum war Ziel des am Samstag stattfindenden Tagesausfluges.

Nach dem Besuch in der Leitstelle wurden die Jugendlichen durch den Gebäudekomplex geführt. Die Rettungsleitstelle, der Katastrophenschutz, verschiedene Einrichtungen des Rettungsdienstes und der Feuerwehr, der Veterinärdienst sowie die Kreispolizeileitstelle sind in diesem integrierten Rettungszentrum zusammengefasst und wurden von den Jugendlichen unter die Lupe genommen.

Elternabend Jugendfeuerwehr

Elternabend 2016 Jugendfeuerwehr

Zahlreiche Mitglieder und deren Eltern konnte Stadtjugendfeuerwehrwart Michael Schroer beim Elternabend der Jugendfeuerwehr Rüthen begrüßen.Neben dem Rückblick auf das vergangene Jahr und die Termine für 2016 standen auch Ehrungen und Ernennungen auf dem Programm:

Auszeichnungen für die bestandenen Leistungsprüfungen bei der Jugendflamme erhielten:

Stufe 1: Luc Richards, Paul Langer, Jan Oliver Grzyb, Kevin Bödger und Max Gregor Gerhardt.

Stufe 2: John Drees und Sven Lüke

Stufe 3: Nicolas Ebert, Marian Betten, Maximilian Ziegler, Max Kellermann, Christopher Sellerberg und Henry Lemm.

Stellv. Wehrführer Dirk Schrewe konnte zwei Ernennungen zum Jugendwart bzw. Jugendwartin durchführen. Ernannt wurden: Patrick Rosenthal (Löschgruppe Kallenhardt) und Johanna Bielemeier (Löschgruppe Oestereiden).

Jahresdienstbesprechung Gesamtwehr

Jahresdienstbesprechung Feuerwehr Stadt Rüthen

Brandalarm in Kneblinghausen? Nein, glücklicherweise standen die vielen roten Feuerwehrautos aus einem anderen Grund vor der Schützenhalle: Die Gesamtfeuerwehr hatte zur Jahreshauptversammlung geladen und die Kameradinnen und Kameraden erschienen zahlreich. Stets auf Bereitschaft im unermüdlichen Einsatz für die Sicherheit der Rüthener Bürgerinnen und Bürger, das haben sich die eifrigen Feuerwehrleute zur Aufgabe gemacht. Retten, löschen, bergen schützen an 365 Tagen im Jahr - freiwillig und ehrenamtlich. „Das ist keine Selbstverständlichkeit“, fand Bürgermeister Peter Weiken die passenden Worte für den vorbildlichen Einsatz den Wehrleute.

Gleich 178 Mal wurde die Rüthener Feuerwehr im vergangenen Jahr zu Einsätzen gerufen, darunter 32 Einsätze, die nicht per Melder alarmiert worden sind wie Brandschutzunterweisungen, Insekteneinsätze oder Umzugsbegleitungen. Von den restlichen 146 Einsätzen gliederten sich 59 in Brandeinsätze, 68 technische Hilfseinsätze und 18 in sonstige Einsätze, darunter die Unterstützung des Rettungsdienstes sowie die Rettung von Personen in Notlagen. Wie wichtig eine gut ausgebildete Feuerwehr ist, wurde besonders beim Großbrand der Galvanikfirma Algramm im vergangenen Sommer deutlich. Mit einer Drehleiter und zahlreichen Einsatzkräften war die Rüthener Wehr vor Ort. Und ein weiterer, sehr kurioser Einsatz blieb den Rettungskräften in besonderer Erinnerung: Zu einem PKW-Brand auf dem Parkplatz des Netto-Marktes wurde die Feuerwehr gerufen, doch beim Eintreffen schien das Auto bereits fortgefahren zu sein.

Damit die Sicherheit insbesondere bei den großen Einsätzen stets gewährleistet ist, beteiligen sich die Wehrleute regelmäßig an Ausbildungen und Lehrgängen. Seminare zum Gerätewart, Sicherheitsbeauftragten, zur Mitarbeiterführung und Verkehrsabsicherung sowie zum Risikomanagement und Sicherheitskommunikation waren nur eine Auswahl der Fortbildungen, welchen sich die Kameradinnen und Kameraden zahlreich beteiligten, sodass Dirk Schrewe bei seiner Aufzählung schließlich auf 32 Teilnehmer kam. Am Leistungsnachweis in Oestereiden nahmen sogar 104 Wehrleute teil. „Es ist nicht selbstverständlich, dass so viele Kameraden ihre Freizeit opfern, um sich weiterzubilden“, betonte Schrewe. Aber neben Einsätzen, Übungen und Lehrgängen gab es auch zahlreiche Anlässe zum Feiern. Als besonders gelungen erwiesen sich das 90-jährige Jubiläum der Löschgruppe Oestereiden sowie die Feierlichkeit anlässlich des 10-jährigen Geburtstages der Jugendfeuerwehr.

„Ich bin schwer beeindruckt“, gestand Landtagsabgeordnete Marlies Stotz bei ihrem Besuch bei der Feuerwehr Rüthen. Die Highlights dieses Aufeinandertreffens präsentierte die Wehr in einem kurzen Film. Dass dieses Ehrenamt viel stärker gewürdigt werden muss, war nur eines von vielen Fazits, welche Stotz bei ihrem Besuch schließlich zog. Und damit die Zukunft dieses Ehrenamts weiterhin gesichert ist, wird der Nachwuchs bereits eifrig ausgebildet, wie Jugendleiter Michael Schroer berichtete: „2015 war ein ereignisreiches Jahr“, blickte er zurück. Gleich 17 neue Mitglieder durften die Jungen und Mädchen in ihrer Gruppe begrüßen, sodass die Jugendfeuerwehr zurzeit 48 Mitglieder zählt. Und auch die kleinsten beteiligen sich in den letzten Monaten eifrig an Fortbildungen, Gruppenabenden und Übungstagen.

 Dass alle Vorsätze, welche man sich für 2015 vorgenommen habe, verwirklicht wurden, konnte Bürgermeister Peter Weiken angesichts des Rückblickes feststellen. Doch neben den geplanten Aktionen hatte die Feuerwehr auch einige „unerwartete Überraschungen“ zu meistern, wie etwa den Rücktritt von Stadtbrandmeister Klaus Adams. „Wir haben einvernehmliche Gespräche geführt, den Wunsch der Kameraden nach einer verjüngten Wehrleitung wollte niemand im Weg stehen“, blickte Weiken auf den Wechsel an der Spitze zurück, welcher letztendlich „sehr harmonisch“ verlaufen ist. "Es war ein zufriedenes Jahr und auch 2016 werden wir alles hinbekommen", freute sich der Bürgermeister auf die kommenden Herausforderungen. Großes Lob sprachen auch die örtlichen Fraktionen aus: „Sie leisten einen umfangreichen Dienst, welchen es gilt gebührend zu respektieren und anzuerkennen“, sagte Johannes Erling der SPD. Friedhelm Thomas der CDU lobte „das große Engagement der Unverzichtbaren in der Bergstadt“.

Großes Engagement beweisen die Jubilare seit Jahrzehnten. Christian Hahnemann, Christoph Herbst, Norbert Risse, Thorsten Rose, Andreas Schrewe und Stefan Zeppenfeld sind seit 25 Jahren im aktiven Dienst. Bereits 35 Jahre zählen Axel Cordes und Bernward Hötte-Flormann für die Feuerwehr im Einsatz. Die Feuerwehr Ehrennadel wurde an Fritz Bitter, Friedrich Fredebeul, Heinrich Fredebeul, Rudolf Gärtner und Gerhard Geesmann für stolze 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr verliehen. Neben den Ehrungen durften sich zudem einige Wehrleute über eine Beförderung freuen: Daniel Cramer, Thomas Goebel, Gereon Kaup, Christof Röhring und Kevin Teipel wurden jeweils zum Unterbrandmeister befördert. Als Brandmeister darf sich nun Dominik Ohrmann bezeichnen und Martin Hustermeier sowie Jochen Rieger freuten sich über eine Beförderung zum Brandinspektor. Carsten Kroll wurde zum Brandoberinspektor ernannt. Auch zwei Verabschiedungen hatte Stadtbrandinspektor Phillip Büngeler durchzuführen: Heinrich Dünnebacke und Detlef Hundt wurden aus dem Dienst der Feuerwehr entlassen.

Quelle: Westfalenpost/Rilana Teipel, Ausgabe 18.01.2016