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Zimmerbrand

Zimmerbrand in Westereiden

In Westereiden hat es am Donnerstagmittag in der Küche eines Wohnhauses an der Dorfstraße gebrannt. Im Erdgeschoss fing laut Polizeiangaben vermutlich durch einen technischen Defekt der Backofen Feuer. Nahezu zeitgleich entdeckten der 35-jährige Mieter sowie der gerade nach Hause kommende Eigentümer (48) den Brand, alarmierten die Feuerwehr und verließen das Haus. Um 12.19 Uhr ging der Alarm bei der Leitstelle ein. Im Einsatz waren der Löschzug 2 der Rüthener Feuerwehr, bestehend aus den Löschgruppen Drewer, Menzel und Oestereiden sowie eine Löschgruppe aus Rüthen, Rettungsdienst und Polizei. Laut stellvertretendem Wehrführer Thorsten Rose rückte zwei Trupps unter Atemschutz vor und brachten den Ofen nach draußen. „So ließ er sich besser löschen, außerdem ist unser Bestreben, den Schaden im Gebäude so gering wie möglich zu halten“, so Rose. Personenschäden waren bei diesem Brand nicht zu verzeichnen, der Sachschaden dürfte jedoch beträchtlich sein, da der Rauch durch alle Räume gezogen ist.

Text: Westfalenpost

Weitere Informationen unter Einsätze...

 

Unfall Oestereiden

PKW überschlägt sich

Die Löschgruppe Oestereiden wurde um 19:22 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Kellinghauser Straße in Höhe Gut Ringe alarmiert. Durch den Gegenverkehr irritiert verlor am Montagabend ein 20-jähriger Fahranfänger aus Beckum die Kontrolle über sein Fahrzeug. In einer Linkskurve wich er auf der Kellinghauser Straße in Fahrtrichtung Kellinghausen zu weit nach rechts aus und geriet dabei auf die Bankette. Der PKW rutschte auf der Gegenfahrbahn in den Straßengraben und überschlug sich. Die Person konnte sich selbstständig aus dem PKW befreien und wurde dem Rettungsdienst übergeben. Die Löschgruppe sicherte die Einsatzstelle ab und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf. Der Sachschaden an dem völlig beschädigten Fahrzeug wurde auf 3000 Euro geschätzt.

Foto:Teipel

Tag des brandverletzten Kindes

7. Dezember - "Tag des brandverletzten Kindes"

Leider werden jährlich immer noch mehr als 30.000 Kinder in Deutschland wegen Verbrennungen und Verbrühungen ärztlich behandelt. Knapp 6000 Kinder und Jugendliche sind so schwer verletzt, dass sie stationär verbleiben müssen. „Diese Unfallzahlen sind immer noch viel zu hoch,“ konstatiert Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. „Gerade im häuslichen Bereich lauern viele Gefahren für Kinder sich zu verbrennen oder zu verbrühen, die mit den richtigen Maßnahmen abgesichert werden könnten“. 

Auch uns als Feuerwehr liegen die Kinder besonders am Herzen, aufgrund dessen wollen wir auf Gefahren aufmerksam machen, die im Alltag vermieden werden können.

Unfälle mit heißen Flüssigkeiten, wie Tee, Kaffee oder umgefallene Wasserkocher verursachen schwerste Verbrühungen bei Kindern. Die häufigste Unfallursache bei thermischen Verletzungen im Kindesalter sind Verbrühungen. Mehr als 70 % der Kinder sind zum Unfallzeitpunkt jünger als 5 Jahre. Kaum jemand weiß, dass heiße Flüssigkeiten schon ab 52 ° Celsius die zarte Kinderhaut schädigen können. „Große Schmerzen, zahlreiche Operationen und Behandlungen, die sich oft über Monate und Jahre hinziehen, sind die traurige Folge für die betroffenen Kinder“, berichtet die Kinderchirurgin Dr. Mechthild Sinnig, Vorstandsmitglied des Arbeitskreises.

  • Verzichten Sie beim Grillen auf nicht geeignete Brandbeschleuniger.
  • Füllen Sie in Wärmflaschen kein kochendes Wasser, wickeln Sie diese in ein Tuch, um direkten Hautkontakt zu vermeiden.
  • Beaufsichtigen Sie Ihr Kind in der Nähe von offenem Feuer (z. B. Kerze, Kamin, Grill).
  • Gehen Sie besonnen mit Feuer um, seien Sie Ihrem Kind ein Vorbild.
  • Erklären Sie Ihrem Kind frühzeitig die Gefahren im Umgang mit Feuer. Verbote nützen meist nichts, sondern erhöhen eher die kindliche Neugier.
  • Nichts Heißes essen oder trinken, solange ihr Kind auf ihrem Schoß sitzt.
  • Gefäße mit heißen Flüssigkeiten so platzieren, dass Kinder diese nicht erreichen können.
  • Keine herunterhängenden Tischdecken verwenden.

Atemschutzgeräteträgerlehrgang

Atemschutzgeräteträgerlehrgang

Insgesamt 37 Kameraden und Kameradinnen absolvieren zurzeit den Atemschutzgeräteträger in der Bergstadt. Die Feuerwehren der Stadt Rüthen und der Stadt Warstein richten gemeinsam diesen Lehrgang aus.

„Dieser Lehrgang ist für die Feuerwehr sehr wichtig, da die Kameraden bei fast jedem Brand auf Atemschutz angewiesen sind“. Ob Wohnungs- oder Pkw-Brand: Es treten immer wieder giftige Stoffe aus, die für die Retter schädlich sein können.

Der Lehrgang ist in Theorieunterricht und Praxisunterricht unterteilt. Die Teilnehmer erlernen unter anderem den Umgang mit dem Atemschutzgerät, die Gefahren beim Einsatz, die Menschenrettung in verrauchten Räumen, den Umgang mit der Wärmebildkamera und das Vorgehen bei einem Innenangriff in geschlossenen Räumen. Der Lehrgang schließt sich an den Grund- und den Funklehrgang an.

Die Teilnehmer müssen aber auch körperlich fit sein: Voraussetzung ist eine medizinische Untersuchung. Die Theoretische Prüfung wurde von allen Teilnehmern erfolgreich bestanden. Nun folgt der Praxisteil auf der Atemschutzstrecke im Rettungszentrum Soest. „Atemschutz ist ein wichtiger Bestandteil der Feuerwehren, daher freuen wir uns immer wieder über neue Atemschutzgeräteträger.“

 

Jahresabschlussübung der Gesamtwehr

Jahresabschlussübung der Gesamtwehr

Um 18.56 Uhr löste die Brandmeldeanlage bei der Firma Constab aus und alarmierte den Löschzug 1 zur Einsatzstelle. Schon auf der Anfahrt riefen bereits die ersten Mitarbeiter des Unternehmens bei der Leitstelle an und meldeten ein bestätigtes Feuer mit 3 vermissten Personen. Für die Feuerwehr Rüthen wurde Wehralarm ausgelöst, sodass die Löschzüge 2 und 3 ebenfalls zum Einsatzort in das Möhnetal alarmiert wurden.

Das Szenario für die diesjährige Jahresabschlussübung, welches Stadtbrandinspektor Philipp Büngeler in Zusammenarbeit mit ABC-Fachberater Dominik Müller und der Firma Constab erarbeitet hatte, forderte den Kameradinnen und Kameraden einiges an Können ab.

Bei Erkundung des ersten Trupps unter Atemschutz wurde eine Verpuffung im dritten Obergeschoss des Produktionsbereiches in der Filteranlage festgestellt. Der Teil der Halle stand in Vollbrand, eine starke Rauchentwicklung war zu erkennen. Das erste Ziel der Kameraden war die Menschenrettung, daneben galt es ein Übergreifen auf die anderen Gebäudeteile zu verhindern. Die vorhandenen Aufzüge dürfen im Brandfall nicht benutzt werden, so wurden die vermissten Personen durch das Treppenhaus und über die Drehleiter gerettet.

Wegen der brennenden Kunststoffrohstoffe warteten die Geretteten und die Einsatzkräfte in einem abgesperrten Bereich, um die Dekontermination zu klären, auch das Löschwasser wurde in Rückhaltebecken aufgefangen. Zunächst konnte Entwarnung gegeben werden, jedoch machte der Betriebsleiter die Kameraden auf Fässer aufmerksam, die zwar ordnungsgemäß gelagert werden, durch den Brand jedoch beschädigt sein können.

Ein Trupp unter CSA (Chemikalien-Schutz-Anzug) ging zur Erkundung vor, identifizierten die Fässern und leiteten Maßnahmen zur Abdichtung und Entsorgung vor.

Während der Löschzug 1 die ersten Atemschutzgerätetrupps stellte, wurde dieser später von dem Löschzug 2 von frischen Einsatzkräften abgelöst, während sich schwerpunktmäßig die Kameraden aus dem Zug 3 um die Wasserversorgung und den Schutz der umliegenden Gebäude kümmerten.

Insgesamt waren rund 80 Feuerwehrleute bei der Übung im Einsatz, die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Wehrführer Torsten Rose, während Stadtbrandinspektor Büngeler den Einsatz beobachtete.  

Wir möchten uns recht herzlich bei der Firma Constab für die Kooperation bedanken!