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Integration Feuerwehr

Integration bei der Feuerwehr

Sichtlich stolz steht Abdullah Masum in seiner Einsatzkleidung vor dem Feuerwehrauto. Neben ihm stehen Löschgruppenführer Stefan Zeppenfeld (links) und der Leiter der Feuerwehr Philipp Büngeler. „Durch die Nähe zum Dorf konnte ich mich sehr gut in die Gemeinschaft integrieren und habe Spaß an der Arbeit der Feuerwehr gefunden!“ berichtet Abdullah. Seine erste Wohnung im Rüthener Ortsteil Kallenhardt lag direkt neben dem Feuerwehrgerätehaus, so konnte er die Arbeit der Feuerwehrkameraden immer beobachten und auch bei den wöchentlichen Dienstabenden schaute Abdullah immer mal wieder bei den Feuerwehrleuten vorbei.

Seine Entscheidung bei der Freiwilligen Feuerwehr Rüthen mitzuwirken fiel ihm nicht schwer. „Ich interessiere mich für die Technik und möchte Menschen helfen.“ So landete er also bei der Wehr.

Auch Wehrleiter Philipp Büngeler ist erfreut darüber, dass Abdullah sich für die Arbeit der Feuerwehr und das Gemeinschaftsleben in Rüthen interessiert. "Wir freuen uns sehr, dass er ein Teil von uns geworden ist. Abdullah ist sehr interessiert und integriert sich bestens", sagt Büngeler.

Anfang Mai hat Abdullah die Grundausbildung der Feuerwehrausbildungsgemeinschaft der Städte Warstein und Rüthen erfolgreich bestanden und wurde zum Feuerwehrmann ernannt. Auch seine Kameraden in Kallenhardt schätzen Abdullah sehr. „Ich fühle mich sehr wohl in der Löschgruppe Kallenhardt und die Kameraden haben mich sehr gut aufgenommen", sagt der 22-Jährige.

Wenn er neben seinem Job noch genügend Zeit in seiner Freizeit findet, spielt nicht nur die Feuerwehr eine große Rolle, sondern auch das Training beim Fußballverein. Auch am Wochenende besucht Abdullah viele Veranstaltungen in der Stadt Rüthen um neue Leute kennenzulernen und sich weiter in die Gemeinschaft zu integrieren.

Leistungsspange

Leistungsspange

Am vergangenen Samstag nahm eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Rüthen an der Abnahme der Leistungsspange in Medebach teil. Trotz aller Schwierigkeiten in der Vorbereitung und den verletzungsbedingten Ausfällen in der Woche vor der Leistungsspange konnte unsere am Samstag gestartete Gruppe die Anforderungen in vollem Umfang und im ersten Versuch bewältigen. Ein Teamgeist, welcher auch vom Abnahmeberechtigten der Jugendfeuerwehr NRW bei der Verleihung der Leistungsspange ausdrücklich gewürdigt wurde.

Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung für ein Mitglied der Deutschen Jugendfeuerwehr.

Die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr erfordert eine fünffache Leistung innerhalb der Gemeinschaft der taktischen Gliederung der Löschgruppe. Diese Leistungsbewertung erstreckt sich auf gute persönliche Haltung und geordnetes und geschlossenes Auftreten, auf Schnelligkeit und Ausdauer, auf Körperstärke und Körpergewandtheit und auf ausreichendes feuerwehrtechnisches und allgemeines Wissen und Können.

Die Disziplinen: Kugelstoßen, 1.500-Meter-Staffellauf, Fragenbeantwortung, Löschangriff und Schnelligkeitsübung.

JugenfeuerwehrLeistungsspange.jpg

Rauchmeldertag

Rauchmeldertag

Heute ist nicht nur Freitag der 13., sondern auch Rauchmeldertag.
Schon 2-3 Atemzüge reichen aus, um im Schlaf vom giftigen Brandrauch bewusstlos zu werden. Rauchmelder können Leben retten.Habt ihr auch einen Lebensretter installiert?

www.rauchmelder-lebensretter.de

Brandschutzbedarfsplan

Projektgruppe „Brandschutzbedarfsplanung“ wurde gegründet

Wie wird die Freiwillige Feuerwehr Rüthen 2021 aussehen? Wie viel Feuerwehr braucht unsere Stadt? Ist die Feuerwehr ausreichend ausgestattet? Stehen genügend Einsatzkräfte zur Verfügung? Dies sind alles Fragen mit dem sich die neu gegründete Projektgruppe „Brandschutzbedarfsplanung“ auseinandersetzt.

Die Freiwillige Feuerwehr Rüthen rückte im Jahr 2015 zu insgesamt 178 Einsätzen aus. Um bei all diesen Einsätzen eine leistungsfähige Feuerwehr mit genügend Einsatzfahrzeugen, Einsatzmaterial und Einsatzpersonal zu stellen, treffen sich die Vertreter aus Politik, Verwaltung und Feuerwehr regelmäßig um an einem Konzept für Brandschutzbedarfsplanung der Freiwilligen Feuerwehr Rüthen zu arbeiten. „Alle Entscheidungsträger werden bei diesem Treffen direkt beteiligt und mit einbezogen!“ sagt Wehrleiter Philipp Büngeler.

Des Weiteren ermittelt die Verwaltung der Stadt Rüthen besondere Gefahrenschwerpunkte im Stadtgebiet und führt eine daraus resultierende Risikoanalyse durch. Städte und Gemeinden haben nach dem Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) die Pflicht einen Brandschutzbedarfsplan inkl. Risikoanalyse zu erstellen. Der erstellte Brandschutzbedarfsplan wird dann später von der Aufsichtsbehörde genehmigt und von der Stadtvertretung verabschiedet.

Die Feuerwehr soll bei Einsätzen, bei denen die Wehr hoheitliche Aufgaben nach dem BHKG wahrnimmt, eine so genannte Hilfsfrist einhalten. Diese Frist gilt für Einsätze im Rahmen der Bekämpfung von Schadenfeuern, der Hilfeleistung bei Unglücksfällen sowie der Hilfeleistung bei öffentlichen Notständen.

Die Hilfsfrist bedeutet, dass die Feuerwehr bei 90 % dieser Einsätze in 8 Minuten nach der Alarmierung mit einer Funktionsstärke von 10 Einsatzkräften vor Ort sein soll. Nach weiteren 5 Minuten müssen es dann 16 Einsatzkräfte sein. 

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Bildunterschrift: Mitglieder der Projektgruppe „Brandschutzbedarfsplanung“; Personen von links: Antonius Kirse (BG), Harald Romstadt (Leiter Ordnungsamt), Johannes Erling (SPD), Thorsten Rose (Wehrleitung), Bernd Kellermann (SPD), Antonius Krane (CDU), Philipp Büngeler (Wehrleitung), Richard Sellerberg (FDP), Andreas Rüther (Ordnungsamt), Dirk Schrewe (Wehrleitung), Hubert Betten (Beigeordneter)

Ausflug Jugendfeuerwehr

Ausflug Jugendfeuerwehr

Einmal durch das gesamte Rettungszentrum des Kreises ging es am Samstagnachmittag für unsere Jugendfeuerwehr. Das Rettungszentrum war Ziel des am Samstag stattfindenden Tagesausfluges.

Nach dem Besuch in der Leitstelle wurden die Jugendlichen durch den Gebäudekomplex geführt. Die Rettungsleitstelle, der Katastrophenschutz, verschiedene Einrichtungen des Rettungsdienstes und der Feuerwehr, der Veterinärdienst sowie die Kreispolizeileitstelle sind in diesem integrierten Rettungszentrum zusammengefasst und wurden von den Jugendlichen unter die Lupe genommen.