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Der Löschzug Rüthen steht für Teamarbeit, Industrie und Gewerbe bedeuten breite Anforderungen

Als flächengrößte und zugleich waldreichste Gemeinde im Kreis Soest fällt der Stadt Rüthen besondere einsatztaktische Bedeutung zu. Der Löschzug Rüthen gilt seit jeher als Hauptstützpunkt und ist stadtweit im Einsatz. Hinzu kommen die wichtige Ostwesttangente der B516 sowie die Nordsüdtangente der L776/L735, die das Stadtgebiet verkehrsstrukturell durchkreuzen.

Auch die Industrie gilt es zu schützen. Die Wirtschaftsstruktur in Rüthen ist überwiegend geprägt durch mittelständische Wirtschaftsbetriebe, die sich aus klassischem und innovativem Gewerbe zusammensetzen. Diese Branchenvielfalt macht die Stadt Rüthen zu einem hervorragenden und zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort. Die beschäftigungsintensivsten Industrie- und Gewerbezweige sind die Holz-, Metall-, Elektro-, Kunststoffverarbeitung und -erzeugung sowie die Elektrotechnik. Daneben spielt eine Vielfalt leistungsfähiger Handwerksbetriebe eine ebenso gewichtige Rolle. Der Rüthener Wald ist nicht nur Erholungsort für viele Einwohner und Gäste, sondern auch Arbeitgeber und Rohstofflieferant für die Holzindustrie. Rüthen besitzt den drittgrößten Kommunalwald in Nordrhein-Westfalen. Das ist ein Einsatzgebiet voller Herausforderungen!

Die ehrenamtliche und freiwillige Tätigkeit aller aktiven Mitglieder, die Jahr für Jahr erhebliche Freizeitstunden für ihren Dienst am Nächsten einsetzen, steht ganz im Zeichen der Teamarbeit. Generationsübergreifend, aber vor allem kompetent kümmern sich die Kameraden unter kompetenter Führung des Löschzuges für Ausbildung, Ausrüstung und Einsatzverlässlichkeit - 24 Stunden einsatzbereit, 365 Tage im Jahr. Die Bürger können sich auf den Löschzug Rüthen verlassen!

Die Freiwillige Feuerwehr steht für verlässlichen Schutz der Bürger

Als im Jahr 2011 das 100jährige Jubiläum des Löschzuges Rüthen gebührend und ganzjährig gemeinsam mit der Bevölkerung gefeiert wurde, dann lag mehr als ein Jahrhundert voller Engagement hinter den Generationen, die das Leben des Löschzuges Rüthen in all den Jahren ausgestalteten. Für die Stadt Rüthen bedeutet die Freiwillige Feuerwehr bis heute einen verlässlichen Dienst im Sinne der Menschen, die in dieser Stadt leben. Ganz im Sinne: Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.

Bürgersinn führte 1911 zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr

Dass der Bürgersinn in Rüthen über Jahrhunderte funktionierte, beweist die im Vergleich zu den Nachbarstädten späte Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Rüthen. 1911 gründete Bürgermeister Thiele die Wehr, die fortan eine wichtige Bedeutung für die Sicherheit, aber auch für das gesellschaftliche Leben der Stadt bedeutete. In den fast 100 Jahren, die seit der Gründung vergangen sind, hat sich der Aufgabenbereich der Einsatzkräfte ständig erweitert.

Drei Feuerwehrhäuser seit der Gründung

Gleiches gilt auch für den Standort. War die Feuerwehr bis Anfang der 1960er-Jahre in einem zweiständigen Feuerwehrhaus direkt an der Hochstraße untergebracht (heutiger Sparkassen-Standort), wurde 1961 ein Gerätehaus mit zwei Stellplätzen für Großfahrzeuge gleich hinter der neu errichteten Sparkasse gebaut und eingeweiht. Bis Mitte der 1970er-Jahre war dort zunächst noch der Bauhof untergebracht, dann wurde das Feuerwehrhaus ausschließlich für Brandschutzbelange genutzt. Bis Ende der 1970er-Jahre waren dort das 1961 beschaffte TLF 16/24  sowie das 1963 in Dienst gestellte LF 8, ein Faun mit Magirus-Aufbau, untergebracht. Bereits 1973 wurde zusätzlich ein Ford Transit mit langem Radstand als Einsatzleitwagen (ELW) beschafft. 1978 erfolgte eine Ergänzung durch ein Magirus Löschfahrzeug LF 16, das drei Jahre  später mit einer hydraulischen Rettungsschere sowie Spreizer ausgestattet wurde.

Seit 1982 am Gartenweg untergebracht

1980 erfolgte dann die Entscheidung zum Bau eines neuen Feuerwehrhauses am Gartenweg. Im Mai 1982 überreichte Stadtdirektor Georg Voß im Beisein zahlreicher Gäste an Stadtbrandmeister Walter Kirsch die Schlüssel für das neue Domizil. Zunächst war vorgesehen, in einer der sechs Boxen den Rettungswagen des Kreises Soest unterzubringen, was aber schon wenige Monate nach der Einweihung im Jahr 1982 wieder verworfen wurde. Das neue Feuerwehrhaus war zum damaligen Zeitpunkt ein wirklicher Meilenstein, denn erstmals konnten die Fahrzeuge angemessen untergebracht werden. Außerdem standen ausreichend Ausbildungsräume zur Verfügung. Schon 1985 wurde das Thema Gefahrgut intensiviert, die ersten Säureschutzanzüge waren einsatzbereit. Mit dem erweiterten Aufgabenfeld und der wachsenden Zahl von Einsatzfahrzeugen wurde eine Erweiterung der Fahrzeughalle notwendig, die 2009 in Angriff genommen wurde.

Der Klassiker –  das alte Rundhauber-TLF 16/24

Für Freunde  der Tradition hat der Löschzug Rüthen zahlreiche historische Einsatzgeräte erhalten. Besonders herausragend: der alte, lang gediente Tankwagen blieb auf Wunsch der Einsatzkräfte bis heute erhalten. Als das Magirus-Tanklöschfahrzeug übergeben wurde, gehörte die Freiwillige Feuerwehr Rüthen noch zum Altkreis Lippstadt. Als 1961 das TLF 16/24 einsatzbereit war, war es eines der ersten in der Region. Grund für die Indienststellung war der Waldreichtum der Stadt, den die Freiwillige Feuerwehr absichern sollte. Der Magirus-Rundhauber wurde auf dem Schulplatz der Nikolausschule in Dienst gestellt.

In den 1970er-Jahre steigt der Bedarf an technischer Hilfeleistung rasant

In den 1970er-Jahren stieg die Zahl der Verkehrsunfälle rasant an, so dass die technische Hilfeleistung des Löschzuges Rüthen immer öfter benötigt wurde. Dementsprechend testete der Löschzug Rüthen im Jahr 1980 die ersten Hersteller von Rettungsscheren und Rettungsspreizer - 1981 wurde der erste hydraulische Gerätesatz in Dienst gestellt. Mit der Inbetriebnahme der Rettungsleitstelle und der Neuorganisation der Alarm- und Ausrückeordnung erhielt die technische Hilfeleistung in den 1980er-Jahren eine zentrale Bedeutung

Qualifikation für den Umwelt- und Strahlenschutz

In den 1980er-Jahren stand der Umwelt- und Strahlenschutz im Mittelpunkt - der Löschzug Rüthen rüstete auf. Nach Tschernobyl und Großschadensereignissen nach Chemiehavarien erhielt der Löschzug Rüthen die ersten Chemieschutzanzüge, es folgt ein eigenes Fahrzeug, der Gerätewagen "Gefahrgut-Umweltschutz".

Vorgeschmack auf das Feuerwehrjubiläum

In historischen Uniformen und mit zeitgenössischen Gerätschaften war der Löschzug Rüthen beim 800jährigen Stadtjubiläum von Rüthen engagiert dabei. Natürlich gab es historische Einsatzübungen - mit großer Authentizität und Unterhaltungswert. Das war ein früher Vorgeschmack auf das Feuerwehrjubiläum im Jahr 2011.

Gerätehauserweiterung 2009 fertiggestellt

Im November 2008 wurde der neue Einsatzleitwagen auf Basis des Mercedes Benz Sprinter in Dienst gestellt. Damit verfügt der Löschzug Rüthen über ein Führungsfahrzeug, das im Hinblick auf Kommunikationstechnik den aktuellen Anforderungen an eine effiziente Einsatzleitung Rechnung trägt. Für das Fahrzeug sind Spezialisten ausgebildet, die künftig stadtweit und bei Bedarf auch darüber hinaus zum Einsatz kommen. Und natürlich stand seit 2008 das Großprojekt der Feuerwehrhauserweiterung im Mittelpunkt. Drei zusätzliche Fahrzeugstellplätze wurden mit erheblichem Eigeneinsatz der Wehrkräfte erstellt, nachdem zuvor die Grundsteinlegung Politik und Feuerwehr zusammenführte. Im Sommer 2010 konnte die Gerätehauserweiterung dann abgeschlossen, das Gebäude dem Löschzug Rüthen innerhalb einer Feierstunde übergeben werden.

Leistungsstarkes Einsatzduo in Dienst gestellt

Zu einer besonderen Feierstunde hatte der Löschzug Rüthen im Juli 2016 eingeladen. An diesem Tag stellte der Löschzug zwei neue Einsatzfahrzeuge in Dienst. Zum einen holten Kameraden des Löschzuges im Mai einen Schlauchwagen 2000 (SW-Kat-S) des Katastrophenschutzes im zentralen Bestückungslager des Bundes in Bonn ab. Dieses Fahrzeug ersetzt das im Februar 2016 außer Dienst gestellte LF-16-Ts des Katastrophenschutzes. Fast baugleich zu dem SW-Kat-S ist das von der Stadt Rüthen beschaffte Fahrzeug, der Gerätewagen-Logistik 2 (GW-L2). Mit diesem Fahrzeug erreicht der Löschzug ein Höchstmaß an Flexibilität, da die Technik auf diesem Fahrzeug zum Teil auf Rollcontainern verlastet ist. Durch die Beschaffung des Fahrzeuges wurde nach 28-jähriger Dienstzeit der Rüstwagen, welcher 1988 im Rahmen des  Katastrophenschutzes beim Löschzug Rüthen stationiert wurde, außer Dienst gestellt.  

Neues HLF 20 in Dienst gestellt

Nach ca. 4-jähriger Planungs- & Beschaffungsphase konnte der Löschzug Rüthen am 03.03.2018 ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 (HLF 20) der Firma Schlingmann offiziell in Dienst stellen. Bereits Ende November 2017 waren Mitglieder des Löschzuges, die Leitung der Feuerwehr und einige Ratsvertreter nach Dissen gefahren um das Fahrzeug dort zu übernehmen. Mit dem neuen "Florian Rüthen 1-HLF20-2" kehrten sie am Abend des 29.11.2017 dann wieder in den zukünftigen Standort am Gartenweg 14 zurück. Als Fahrgestell wurde hier ein Mercedes Benz Atego mit 16 Tonnen Gesamtgewicht, 290 PS und Vollautomatik gewählt. Neben 2400 Litern Löschwasser, 120 Liter Schaummittel, einer Rettungsplattform, LED Lichtmast und Umfeldbeleuchtung in LED gehören hier nun auch moderne Rettungsgeräte mit Akkutechnologie zur Beladung. Dieses HLF 20 ersetzt ein 30 Jahre altes LF 20 (TLF 16/25) aus dem Jahre 1987, welches bei unzähligen Einsätzen treue Dienste geleistet hat. 

 

   

Löschzugführer: Jochen Rieger

Stv. Löschzugführer: Markus Kleine

 

 

Gruppe 1

Gruppenführer:  Andreas Schrewe

Stv. Gruppenführer: Daniel Grawe

 

Gruppe 2

Gruppenführer: Stefan Fechner

Stv. Gruppenführer: Dominik Ohrmann

 

Gruppe 3 

Gruppenführer: n.N.

Stv. Gruppenführer: Thomas Goebel

Das Feuerwehrhaus befindet sich im Gartenweg 14 in Rüthen.

Für weitere Information besuchen Sie bitte die Seiten der Löschgruppe unter dem nachfolgendem Link:

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