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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 01/01/1970 - 00:00 Uhr

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Freiwilligen Feuerwehr Stadt Rüthen

 

 

      Erfolgreiche Zugübung in Drewer

Die aktuelle Situation in der Covid-19-Pandemie lässt wieder das Üben mit mehreren Löschgruppen zu. So fand am Mittwoch, den 30.06.2021, erstmalig wieder nach längerer Zeit eine Zugübung des Löschzugs 2 (Drewer, Oestereiden und Menzel) in Drewer statt.

 

Angenommen wurde der Brand einer landwirtschaftlich genutzten Scheune. Nach Eintreffen der Einheit Drewer wurde bei der Erkundung festgestellt, dass sich mehrere Kinder und Jugendliche im rechten Teil des Gebäudes aufhalten sollten. Die erste Aufgabe war daher die Personensuche und Menschenrettung. Hierfür rüsteten sich zwei Trupps sofort mit Atemschutz aus und es wurde ein Innenangriff mit einem sogenannten Schlauchpaket vorbereitet und durchgeführt.

Kurz danach traf die Löschgruppe Oestereiden ein. Diese unterstütze sofort den Löschangriff im Bereich der Löschwasserversorgung mit dem Tanklöschfahrzeug, da dieses 3000 Liter Wasser fasst und begann gleichzeitig mit der Einsatzdokumentation. Um die Wasserversorgung langfristig sicher zu stellen, wurde die Löschgruppe Menzel in Verbindung mit dem Schlauchwagen des Löschzuges Rüthen eingesetzt.

So wurden vom „Dreweraner Born“ ca. 1000 Meter Schlauchleitung bis zum Übungsobjekt verlegt, denn dort befindet sich ein unterirdischer Behälter mit Löschwasser. Damit streckenbedingte Druckverluste ausgeglichen werden konnten, wurde auf der Hälfte der Strecke eine weitere Pumpe zwischengeschaltet. Parallel zum Aufbau der Löschwasserversorgung konnten aus dem rechten Gebäudeteil drei Personen gerettet werden. Gleichzeitig wurde von einem weiteren Atemschutztrupp der linke Gebäudeteil nach Personen durchsucht. Hier konnte eine Person liegend auf einem Anhänger aufgefunden werden. Diese hatte aufgrund des Feuers versucht zu flüchten und ist daraufhin von einem höher gelegenen Einbau auf einen Anhänger gestürzt. Dabei hatte sie sich eine Beinverletzung zugezogen und war nicht mehr gehfähig. Die Person wurde daher durch Unterstützung eines weiteren Atemschutztrupps mithilfe eines Tragetuches und einer Schleifkorbtrage gerettet. Wenig später konnte die gelungene Übung beendet werden.

Die Übung wurde nebenbei von mehreren Kameraden der Drohnengruppe begleitet. Über die Drohne wurde eine Dokumentation aus der Luft durchgeführt. Des Weiteren konnte die Handhabung der Drohne an Einsatzstellen weiter vertieft werden.