Löschgruppe Oestereiden feiert Agathafest

Die Löschgruppe Oestereiden blickte auf ihrer Jahreshauptversammlung am 8. Februar 2026 auf ein Jahr voller Einsätze und Aktivitäten zurück. Im Rückblick standen nicht nur die 44 Einsätze im Fokus, sondern auch das 100-jährige Jubiläum der Löschgruppe sowie das Pfingstzeltlager der Jugendfeuerwehren des Kreises, das ebenfalls in Oestereiden stattfand.

Nachdem der Kassenbericht vorgestellt wurde, übernahm Sophia Dittmann nach 33 Jahren das Amt des Kassenwarts von Andreas Luigs. Außerdem wurde Christian Köller zum Kassenprüfer gewählt und Josefin Gerwin als Schriftführerin bestätigt sowie Benedikt Nüse, Michael Soerries und Kevin Bock als Standartenträger ernannt.

Auch Fortbildungen kamen bei den Feuerwehrleuten 2025 nicht zu kurz, so absolvierte Laura Lennert den Maschinistenlehrgang, Mario Österreich den ABC-Lehrgang und Gereon Kaup den Lehrgang „Einheitsführung Vegetationsbrand“. Julian Rose wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Im Anschluss stellten Jugend- und Kinderfeuerwehr ihre Aktivitäten und Zahlen vor. Während die Jugendfeuerwehr 46 Mitglieder aus dem gesamten Stadtgebiet hat, beschäftigen sich bei der Kinderfeuerwehr rund 20 Kinder aus den Nordorten spielerisch mit dem Thema Feuerwehr.

Im Bericht der Wehrführung wurde auf das neue Leitstellensystem und die Herausforderungen beim Digitalfunk eingegangen, sowie von den geplanten Bauvorhaben in Kallenhardt und Drewer berichtet.

Zum Abschluss gab Löschgruppenführer Tobias Levenig einige Termine für 2026 bekannt, darunter die Leistungsnachweise und die Feuerwehrmesse Interschutz in Hannover.

Agatha-Feier Löschzug Rüthen

Am 07.02.2026 beging der Löschzug Rüthen seine diesjährige Agatha-Feier. Um 16:45 Uhr trafen sich die Kameradinnen und Kameraden an der Nikolauskirche um der Heiligen Agatha, Schutzpatronin der Feuerwehr, zu gedenken. Nach der Heiligen Messe ging es in die kleine Schützenhalle, wo in einer kleinen Sitzung vier Kameraden mit langjähriger Diensterfahrung in die Ehrenabteilung verabschiedet wurden. 

Als Danke Schön für die geleistete Arbeit im Löschzug Rüthen erhielten Josef Eickhoff, Jürgen Lips, Wilfried Bitter und Josef Sellerberg jeder einen Präsentkorb. Unter Applaus bedankte sich die Löschzugführung bei den Kameraden für Ihren langjährigen Einsatz. Im weiteren Verlauf wurden die Abzeichen der Leistungsnachweise an die Kameraden ausgehändigt welche die jeweilige Stufe erreicht haben. Anschließend wurde die Agatha-Feier bei leckerem Essen und in guter Kameradschaft noch ein paar schöne Stunden fortgeführt. 

Jahresdienstbesprechung Gesamtwehr 2026

Rüthen – Langenstraße. Gemeinschaftssinn, Hilfsbereitschaft, soziale Verantwortung – für die Kameraden der Rüthener Feuerwehr gelebter Alltag. Die eingespielte Dynamik von Beruf, Familie, Freizeit und Ehrenamt sichert schnelles Handeln, wenn der Melder piepst. So funktioniert Feuerwehr! Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rüthen können sich glücklich schätzen, so engagierte Mitglieder in der Freiwilligen Feuerwehr zu wissen, das wurde jetzt im Rahmen der Jahresdienstbesprechung der Gesamtwehr in der Schützenhalle Langenstraße vor über 200 Teilnehmern mehr als deutlich.

 „Kind in Notlage – Wohnungsbrand - Vollbrand Industriebetrieb – Vermisste Person im Wald – eingeklemmte Person - Waldbrand – Straße überflutet – Tierrettung – ABC Einsatz auf der A44. Dies sind nur einige der Notrufe und Schlagzeilen im Jahr 2025, die deutlich machen, dass die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rüthen eine unverzichtbare Säule im System der ersten Hilfe und der Gefahrenabwehr ist.

Philipp Büngeler, Leiter der Rüthener Gesamtwehr, begrüßte die  Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung, der Jugendfeuerwehr, der Kinderfeuerwehr, der Alters- und Ehrenabteilung, Kreisbrandmeister Thomas Wienecke, Bürgermeister Peter Weiken, Andreas Rüther vom Ordnungsamt und  die Sprecher der im Rat  vertretenen Fraktionen begrüßen.

Stefan Rüther (CDU), Annette Herbst-Köller (BG), Johannes Erling (SPD) und Ricarda Kroll (FDP) sparten in ihren Grußworten allesamt nicht mit Lob, größtem Respekt, Dank und Anerkennung für die große Einsatzbereitschaft und sagten auch weiterhin ihre volle Unterstützung zu. „Ihr seid ein unverzichtbarer Teil unserer Gemeinschaft“, so der übereinstimmende Tenor.

„168 Einsätze (2024: 138) hatten wir im letzten Jahr zu absolvieren“ so Stadtbrandinspektor Dirk Schrewe. Davon 58 Brandeinsätze (2024: 43) und 60 technische Hilfeleistungen (2024:76). Bei 13 Verkehrsunfällen und 18 Wasser- und Sturmschäden sowie 11 Menschen in Notlagen wurden die Kameraden der Feuerwehr alarmiert. Auch zum Waldbrand am Möhnesee und zum Brand am Zementwerk in Erwitte wurden die Rüthener alarmiert. Die Drehleiter wurde von den Warsteiner Kameraden zweimal angefordert.

„Während einer privaten Veranstaltung in einer Kellergaststätte in der Hachtorstraße wurde durch Anwesende Pyrotechnik gezündet. Bei unserem Eintreffen um 00:28 Uhr war die Gaststätte geräumt und alle Personen befanden sich auf der Straße. Einige klagten über Kratzen im Hals. Wir unterstützten den Rettungsdienst und belüfteten die Räumlichkeiten. An diesem Beispiel kann man sehen, wie gefährlich Bengalos und Pyrotechnik sein kann“, so Schrewe.

Hinzu kommen Brandsicherheitswachen und Brandschutzerziehungen. Gemeinsam mit Warstein wurden zahlreiche Aus- und Fortbildungslehrgänge durchgeführt. Zudem wurden bei den Leistungsnachweisen (88 aktive Teilnehmer) in Bad Sassendorf und Anröchte 21 Schiedsrichter gestellt.

Die Bergstadt Feuerwehr in Zahlen:

259 aktive Einsatzkräfte, davon 108 im Atemschutz einsatzfähig

46 Jugendliche in der  Jugendfeuerwehr

20 Kinder in der Kinderfeuerwehr

63 Kameraden in der Ehrenabteilung

Wehrleiter Büngeler bedankte sich bei Bürgermeister Weiken und dem städtischen Bauhof bei der großartigen Unterstützung bei der Organisation des Pfingstzeltlagers in Oestereiden bis hin zur reibungslosen Evakuierung wegen  des Unwetters. „Weil wir einen guten Plan hatten, lief das reibungslos, so Büngeler. Weiter gab er einen Überblick über geplante Fahrzeugbeschaffungen und die Optimierung der persönlichen Ausstattung. „Wie wichtig unsere neuen Tragkraftspritzen sind, haben wir beim Waldbrand in Kallenhardt gemerkt“, so der Wehrleiter.

Führungswechsel bei der Jugendfeuerwehr: Michael Schroer und Annkathrin Seidel übergaben die Leitung der Jugendfeuerwehr verbunden mit einem Riesenapplaus für die tolle Arbeit an Martin Hustermeier und Annika Bokelmann. Büngeler bedankte sich bei den beiden für die sehr gute Zusammenarbeit: „Ihr beide habt einen ein ganzes Jahrzehnt einen guten Job gemacht“. Neben einer Vielzahl von den Übungsabenden alle 14 Tage stand auch Spiel und Spaß im Vordergrund. „Auch der Bau von 18 Nistkästen hat den Jugendlichen Freude bereitet “ so Schroer.

Auch Laura Lennert und Sophia Dittmann, Leiterinnen der Kinderfeuerwehr ließen in ihren Beiträgen die tollen Aktionen der Kinderfeuerwehr Revue passieren. Ob Hydranten Rallye, Müll sammeln oder Verkehrserziehung, die Kinder sind begeistert bei der Sache.

Kreisbrandmeister Thomas Wienecke zeigte sich voll des Lobes: „Eure Abenteuer sind nicht nur physischer Natur, sondern auch prägend für den Charakter“ rief er den Einsatzkräften zu. Das letzte Jahr habe gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit über Ortsgrenzen bei der Gefahrenabwehr ist. Zu den Stromausfällen in Berlin und bei uns im Kreisgebiet bemerkte Wienecke, dass die Menschen ausreichende Informationen vorher und in der Einsatzlage haben wollen. “Solche Einsatzlagen müssen wir noch besser und detaillierter planen“, so der Kreisbrandmeister. Als Dank für die stets gute Zusammenarbeit  überreichte Büngeler dem Kreisbrandmeister, der Ende des Jahres den Staffelstab an seinen Nachfolger übergibt, einen Helm mit den 200 Unterschriften der Rüthener Kameraden. Sichtlich bewegt und berührt nahm Wienecke diesen Helm unter lang anhaltendem Beifall der Kameraden entgegen mit den Worten: „Es war mir eine große Ehre“. 

Bürgermeister Peter Weiken nutzte die Gelegenheit, um den Kameraden im Namen der gesamten Rüthener Bürgerschaft zu danken. „Die Feuerwehr Rüthen ist eine schlagkräftige Truppe. Wir von Rat und Verwaltung würdigen eure Arbeit in großem Maße. Auch ging er auf die vielen Investitionen ein, die allesamt vom Rat einstimmig auf den Weg gebracht wurden. „Das ist das, was uns in Rüthen auszeichnet. Ihr habt alle die gleiche DNA, eure Arbeit ist geprägt von Hilfsbereitschaft und sich für andere einzusetzen“, rief er den Kameraden zu.

Musikalisch umrahmt wurde die Dienstbesprechung vom Musikverein Kneblinghausen.

Zahlreiche Beförderungen wurden bei der Jahresdienstbesprechung ausgesprochen:

  • Zum Unterbrandmeister befördert wurden: Josefin Gerwin, Oestereiden, Hagen Durchardt, Meiste/Kneb, Jens Rösener, Kallenhardt, Manuel Höttecke, Rüthen und Felix Weber, Meiste/Kneblinghausen
  • Zum Brandmeister befördert wurden Fabian Austermeier, Oestereiden und Christoph Tillmanns, Meiste-Kneblinghausen ,
  • Zum Oberbrandmeister befördert wurden Matthias Nussbaum, Drewer und Christopher Sellerberg, Rüthen
  • Zum Hauptbrandmeister befördert wurden Franz-Josef Kleine, Rüthen und Gereon Kaup, Oestereiden
  • Zum Brandinspektor befördert wurde Marco Schlüter, Meiste/Kneblinghausen
  • Zum Brandoberinspektor befördert wurde Dennis Dusny, Menzel
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  • Für 35 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr wurden Andreas Schrewe, Rüthen, Christof Herbst, Rüthen, Christian Hanemann, Oestereiden, Thorsten Rose, Oestereiden, und Stefan Zeppenfeld, Kallenhardt mit dem Feuerwehr Ehrenzeichen in Gold am Bande geehrt.
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  • Verabschiedet in die Alters- und Ehrenabteilung wurden Josef Eickhoff, Rüthen, Jürgen Lips, Rüthen, Wilfried Bitter, Rüthen und Josef Sellerberg, Rüthen

 

Der Stadtfeuerwehrverband unterstützt die Löschgruppen durch Spenden und aus Fördertöpfen

In der vorgeschalteten Versammlung des Stadtfeuerwehrverbandes gab Vorsitzender Karl-Heinz Meyer einen informativen Überblick über die Förderprogramme und die geförderten Projekte. „ Auch die komplette Abrechnung des Pfingstzeltlagers wurde über den Stadtfeuerwehrverband abgewickelt“ so Meyer. Kassierer Matthias Herting legte das Zahlenwerk offen. Für den turnusmäßig ausgeschiedenen Kassenprüfer Florian Pieper wurde Joachim Lütticke gewählt, der mit Jan Frederick Diemel künftig die Kasse prüft.

Foto: Der Stadtfeuerwehrverband Rüthen unterstützt die Kameradinnen und Kameraden der Rüthener Feuerwehr aus zahlreichen Fördertöpfen und Spendengeldern.

 

Jahresdienstbesprechung 2026 Löschgruppe Kallenhardt

Das Jahr 2025 war für die Löschgruppe Kallenhardt ein intensives und arbeitsreiches Jahr. Neben einer Vielzahl an Einsätzen im Bereich des Brandschutzes, der technischen Hilfeleistung sowie bei Brandmeldeanlagen und überörtlichen Unterstützungen lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Aus- und Fortbildung sowie auf der aktiven Mitwirkung im Dorf- und Feuerwehrleben.

Ein wichtiger Baustein für die Zukunft der Löschgruppe war die personelle Entwicklung. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Grundausbildung konnten die Kameraden Groß-Bölting und Pinkawa in die Einsatzabteilung übernommen werden. Sie verstärken seitdem die Einsatzbereitschaft der Löschgruppe und tragen zur Sicherstellung des Brandschutzes in Kallenhardt bei.

Auch die weiterführende Ausbildung nahm im Jahr 2025 einen breiten Raum ein. Jens Rösner absolvierte erfolgreich den Lehrgang ABC 1 sowie den weiterführenden F2-Lehrgang, Markus Krisch bestand den praktischen Teil des ABC-1-Lehrgangs. Diese Qualifikationen sind insbesondere im Hinblick auf Einsätze mit Gefahrstoffen von großer Bedeutung.

Darüber hinaus nahmen mehrere Kameraden an spezialisierten Fortbildungen teil. Stefan Zeppenfeld besuchte unter anderem die Seminare „Ausbilder für die Grundausbildung bei der Freiwilligen Feuerwehr“, „Verunfallte und brennende Elektrofahrzeuge“ sowie eine Führungskräftefortbildung zum Thema „Brand im Gebäude“. Gemeinsam mit Dominik Müller nahm er zudem am Seminar „Einsatznachbesprechung“ am Institut der Feuerwehr Münster teil. Dominik Müller absolvierte außerdem am Institut der Feuerwehr Düren eine Fortbildung zur „Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk“. An der Führungskräftefortbildung beteiligte sich ebenfalls Matthias Aust. Ergänzt wurde die Ausbildung durch einen intensiven Übungstag am Institut der Feuerwehr Münster, an dem unter anderem die Kameraden Knepper, Krisch, Müller und Rebbert teilnahmen.

Weiterhin wurden Phil Wilken zum Oberfeuerwehrmann sowie Tobias Krisch und Felix Reher zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Auch konnte sich die Löschgruppe Kallenhardt 2025 wieder erfolgreich bei Leistungsnachweisen beweisen. Für die Teilnahme wurden entsprechend neue Leistungsabzeichen verliehen. Fabian Groß-Bölting erhielt das Abzeichen in Bronze, Felix Reher das Abzeichen in Gold und Christoph Tenk das Abzeichen Gold auf grünem Grund für die zwanzigste Teilnahme.

Im Einsatzgeschehen prägten mehrere größere Lagen das Jahr. Besonders hervorzuheben sind ein Waldbrand am Campingplatz Kallenhardt, ein Großbrand einer Lagerhalle im Gewerbegebiet Hankerfeld sowie eine umfangreiche Personensuche im Waldgebiet zwischen Rüthen und Warstein. Zusätzlich war die Löschgruppe Kallenhardt im Sommer zeitweise in die Alarm- und Ausrückordnung der Stadt Warstein eingebunden und unterstützte dort den Grundschutz.

Auch der vorbeugende Brandschutz spielte eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit dem Löschzug Rüthen wurde ein neu errichtetes Gebäude am Eulenspiegel begangen, um sich frühzeitig mit den örtlichen Gegebenheiten und der installierten Brandmeldeanlage vertraut zu machen.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr und der Gesamtwehr der Stadt Rüthen. Übungen, der Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr sowie gemeinsame Ausbildungs- und Übungstermine trugen zur Nachwuchsförderung und zur Stärkung der Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr bei.

Neben dem Einsatz- und Übungsdienst war die Löschgruppe Kallenhardt auch im gesellschaftlichen Leben des Ortes präsent. Dazu gehörten Brandwachen, Veranstaltungsabsicherungen, die Teilnahme an Jubiläen befreundeter Löschgruppen sowie verschiedene gemeindliche Termine. Zudem übernahm die Löschgruppe im Jahr 2025 letztmalig die Verteilung der gelben Säcke im gesamten Ortsgebiet – eine Aufgabe, die über viele Jahre hinweg zur Ortskenntnis und zur Präsenz im Dorf beigetragen hat.

Insgesamt blickt die Löschgruppe Kallenhardt auf ein Jahr zurück, das von hohem Engagement, intensiver Ausbildung und gelebter Kameradschaft geprägt war. Mit diesem Einsatz leistete sie auch 2025 einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie zum Zusammenhalt innerhalb der Stadt Rüthen.

Besuch im ENERCON Trainingscenter Lichtenau

Besuch im ENERCON Trainingscenter Lichtenau

Die Löschgruppen Drewer und Menzel besuchten während eines gemeinsamen Dienstabends das Enercon Trainingscenter in Lichtenau. Auch wenn Feuerwehreinsätze an Windenergieanlagen aufgrund der hohen technischen und personellen Standards grundsätzlich eine Seltenheit darstellen, so befinden sich im Einsatzbereich beider Löschgruppen vermehrt Windenergieanlagen. Einsätze an Windenergieanlagen ergeben sich vorwiegend, wenn ein Arbeitsunfall während der Wartung durch Service-Techniker stattfindet. Brandeinsätze stellen dabei entgegen der landläufigen Meinung einen medienwirksamen Einzelfall dar. Für den Einsatzfall konnten durch die Einsatzkräfte wertvolle Informationen gewonnen werden. So bekamen die Kameraden ein Gefühl für die Platzverhältnisse innerhalb der Gondel, aber auch wie die sogenannte Turmbefahranlage funktioniert und wie lange überhaupt eine Auf- oder Abfahrt dauert, sodass im Einsatzfall Einsatzmaßnahmen entsprechend geplant werden können. Nach ca. 2 Stunden konnte so nach einem gelungenen Dienstabend die Heimfahrt angetreten werden. Besonderer Dank gilt einem Kameraden der Löschgruppe Drewer, der aufgrund seiner Anstellung und Fachkenntnisse den Dienstabend organisiert und durchgeführt hat. 

Neue Tore am Feuerwehrhaus Rüthen

Der gewohnte Anblick am Feuerwehrhaus Rüthen hat sich in den letzten Tagen etwas verändert. Die bisherigen roten Tore in der Fahrzeughalle wurden durch neue anthrazit farbige Tore ersetzt. Der Einbau dieser neuen Tore erfolgte durch eine Fachfirma aus Paderborn, und sind mit dem aktuellen Stand (Lichtschranken in den Toren, Ampel in der Fahrzeughalle) der Technik versehen.  Um die Einsatzfähigkeit weiter zu gewährleisten wurde das ein oder andere Einsatzfahrzeug tagsüber auf dem Hof geparkt. Das bis jetzt noch rote Element zwischen den Toren soll bei passender Witterung zu den neuen Toren angeglichen werden.