Jahresdienstbesprechung 2026 Löschzug Rüthen

Am vergangenen Donnerstag (30.04.) stand die Jahresdienstbesprechung des Löschzuges Rüthen auf dem Dienstplan. Um 20.00 Uhr begrüßte der stellv. Löschzugführer Dominik Ohrmann zahlreiche Kameraden und Kameradinnen, die Mitglieder der Ehrenabteilung und die Leitung der Gesamtwehr Phillip Büngeler und Thorsten Rose.

Schriftführer Marc Rieger verlas das Protokoll der vergangenen Versammlung. Im Jahresbericht 2025/2026 berichtete Ohrmann, dass der Löschzug Rüthen bei 100 Einsätzen unterwegs war, um den Bürgerinnen und Bürgern im Stadtgebiet Rüthen und überörtlich im Kreis Soest Hilfe zu leisten. Zahlreiche Stunden leisteten die Einsatzkräfte des Löschzuges Rüthen auch in Übungs- und Ausbildungsdiensten. 

Neben einem Ausblick auf das bereits angefangene Jahr 2026 bedankte sich Phillip Büngeler für die geleistete Arbeit im letzten Jahr. Durch den Leiter der Wehr Phillip Büngeler wurden an diesem Abend Leon Menzel, Andre Denkler und Simon Jäger zu Oberfeuerwehrmännern sowie Manuel Höttecke zum Unterbrandmeister befördert. Teilnahmebescheinigungen für die Lehrgänge Sprechfunker und Atemschutzgeräteträger wurden an Klara Heine, Erik Rieger und Paul Steinmetz ausgehändigt. Florian Pieper und Max Kellermann nahmen für den Löschzug Rüthen an einem Waldbrandseminar teil. Verstärken werden in Zukunft Jonathan Franke, Nico Kühle und Jan Krick den Löschzug I, sie bestanden jüngst ihren Grundlehrgang im Ausbildungsverbund mit der Stadt Warstein.

Zum neuen Einheitsführer (Löschzugführer) der Einheit Rüthen ernannte Büngeler an diesem Abend Dominik Ohrmann, der bisher als stellv. Löschzugführer den Löschzug Rüthen leitete und nun an der Spitze des Löschzuges I steht.

Bei dem Tagesordnungspunkt Wahlen stimmte die Versammlung dafür ab, dass Max Kellermann den bisher von Marc Rieger geführten Posten des Schriftführers übernimmt. Zum Abschluss der Versammlung dankte Ohrmann allen Kameradinnen und Kameraden für Ihr Engagement im Löschzug Rüthen.

 

 

Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen

Die Feuerwehren der Städte Rüthen und Warstein freuen sich über engagierten Nachwuchs: In den vergangenen Wochen haben zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgreich die gemeinsame Grundausbildung absolviert und damit den ersten wichtigen Schritt in den aktiven Feuerwehrdienst gemacht.

In zahlreichen Übungsstunden an Abenden und Wochenenden wurden den zukünftigen Einsatzkräften sowohl theoretische Kenntnisse als auch praktische Fähigkeiten vermittelt. Dazu gehörten unter anderem der richtige Umgang mit Einsatzmitteln, das Vorgehen bei Brandeinsätzen sowie die technische Hilfeleistung. 

Den krönenden Abschluss bildete die gemeinsame Prüfung, bei der die angehenden Feuerwehrkameraden und Feuerwehrkameradinnen ihr Können unter Beweis stellten. So galt es, mehrere Einsatzlagen parallel zu bewältigen: Ein simulierter Dachstuhlbrand erforderte ein koordiniertes Vorgehen im Löschangriff, während gleichzeitig eine eingeklemmte Person unter einem Minidumper gerettet werden musste. Zudem wurde eine stabile Wasserversorgung aus einem künstlichen offenen Gewässer aufgebaut. Nur durch gute Kommunikation, Teamarbeit und strukturiertes Vorgehen konnten alle Aufgaben erfolgreich abgearbeitet werden.  Der praktischen Prüfung war bereits unter der Woche eine theoretische Prüfung vorausgegangen, die ebenfalls von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern erfolgreich abgeschlossen worden war, sodass am Ende der Abschlussübung die frisch ausgebildeten Einsatzkräfte ihre Urkunde durch die jeweiligen Wehrführungen ausgehändigt bekommen haben.

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Grundausbildung sind die neuen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden nun bestens auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Sie stehen ab sofort bereit, die Einsatzabteilungen der Städte Rüthen und Warstein tatkräftig zu unterstützen. Ein besonderer Dank dabei gilt allen Ausbilderinnen und Ausbildern, die mit großem Engagement zum Gelingen der Ausbildung beigetragen haben.

 

Kinderfeuerwehr und Heimatfreunde sammelten Müll

Am vergangenen Donnerstag trafen sich rund 15 Kinder der Kinderfeuerwehr mit einigen Mitgliedern der Heimatfreunde Oestereiden, um die Oestereider Feldflur von Müll zu befreien.

In vier Gruppen aufgeteilt fuhren die Teilnehmenden verschiedene Strecken rund ums Dorf ab und sammelten eine erschreckende Menge Abfall aus Gräben, Wald und Straßenrändern. Ausgestattet mit Müllzangen und Säcken schwärmten die Kinder eifrig aus und immer wieder war die Frage zu hören: "Warum schmeißt man sowas denn in die Natur?".
Von Verpackungen über Flaschen und Planen bis hin zu Autoreifen, Batterien und sogar Matratzen war alles dabei.

Nach etwa 1,5 Stunden Arbeit trafen sich alle wieder am Feuerwehrhaus, wo die Aktion mit Bratwurst und kalten Getränken endete.

Die Begeisterung war so groß, dass die Aktion im nächsten Frühjahr wiederholt werden soll.

Sicher handeln im Einsatz. Übungsabend beim Löschzug Rüthen

Der Löschzug Rüthen traf sich kürzlich zum Dienstabend am städtischen Bauhof, um die grundlegenden Abläufe bei Einsätzen der technischen Hilfeleistung zu vertiefen. Dabei hat jede Einsatzkraft, entsprechend ihres festen Sitzplatzes im Fahrzeug, eine klar definierte Aufgabe. Diese feste Rollenverteilung reduziert Erklärungsbedarf und sorgt für eingespielte, effiziente Abläufe im Einsatzfall.

Im Übungsszenario arbeiteten die beiden Gruppen einen Einsatz ab, bei dem ein Fahrzeug auf ein Hindernis aufgefahren war und die darin befindliche Person schonend gerettet werden musste. Im Fokus standen dabei insbesondere die Sicherung des Fahrzeugs sowie die strukturierte Ordnung und Ausleuchtung der Einsatzstelle. Mit verschiedenen Techniken wurden sowohl die Stabilisierung des Fahrzeugs als auch die Rettung der Person praktisch erprobt.

Als Fazit nahmen alle Einsatzkräfte mit, wie entscheidend eine sorgfältige Fahrzeugsicherung und eine klar strukturierte Einsatzstelle für den Einsatzerfolg und die Sicherheit aller Beteiligten sind.

Jahresdienstbesprechung Löschgruppe Meiste - Kneblinghausen

Jahresdienstbesprechung Löschgruppe Meiste - Kneblinghausen

Die Löschgruppe Meiste-Kneblinghausen traf sich am Samstag den 28.02.2026 zur Jahresdienstbesprechung. Nach dem traditionellen Gottesdienst zu Ehren der heiligen Agatha, gehalten von Pastor Gosmann, versammelten sich die Kameraden der Löschgruppe im Gerätehaus.

Zu 24 Einsätzen wurde die Löschgruppe im Jahr 2025 alamiert. Besonders in Erinnerung bleiben der

Brand eines Industriebetriebs im Hankerfeld aber auch überörtliche Einsätze.

 

Die Fahnenabordnungen standen dieses Mal zur Wahl. Bei der ersten Fahne wurden die Kameraden Frank Schulte, Christian Fredebeul und Matthias Herting in ihren Ämtern bestätigt. Bei der zweiten Fahne stellte sich Franz Josef Oesterhoff nicht mehr zur Wahl. Er übte dieses Amt bereits seit 30 Jahren aus. Mit großen Dank, für seine jahrelange Bereitschaft, wurde er aus seinem Amt verabschiedet. Für ihn wurde Marvin Schulze neu gewählt. Ebenso wurden Martin Authmann und Konrad Oesterhoff in ihren Ämtern bestätigt.

 

Im Anschluss an den Jahresbericht konnten dann einige Ehrungen und Beförderungen vorgenommen werden. So wurde Felix Weber zum Unterbrandmeister und Lars Schlüter zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Leo Bracht nahm erfolgreich an einem Sprechfunker und einer Atemschutzgeräteträgerausbildung teil. Paul Langer und Kevin Bödger absolvierten die Maschinistenausbildung mit Erfolg. Ebenfalls erfolgreich nahm Hagen Duchardt an dem Lehrgang ABC Modul 1 teil.

Kinderfeuerwehr löscht virtuellen Waldbrand

Kinderfeuerwehr löscht virtuellen Waldbrand

Am vergangenen Donnerstag waren rund 15 Kinder der Kinderfeuerwehr Rüthen in Werl zu Besuch, wo eine besondere Erfahrung auf sie wartete: sie durften mit einer VR-Brille und einem Strahlrohr ausgestattet verschiedene virtuelle Brände löschen, darunter ein Waldbrand und ein Brand in einem Büro. Die Begeisterung der 6 bis 11-jährigen war riesig!


Aber nicht nur die virtuelle Welt faszinierte die Kinder, denn beim Rundgang durch das Werler Feuerwehrhaus durften sie auch den Löschroboter steuern, die Fahrzeuge unter die Lupe nehmen und das Übungsgelände erkunden. Anschließend konnten sie an einem Rauchhaus noch ihr Wissen über das richtige Verhalten im Brandfall unter Beweis stellen. 

Ein großes Dankeschön gilt der Feuerwehr Werl für dieses tolle Erlebnis!